zu meiner person

Geboren wurde ich 1955 in Münster, wo ich dann zur Schule ging. Als Jugendlicher entdeckte ich die japanischen Kampfkünste, die ich bis zum Dan-Grad erlernte. Mein Lehrer Agus Handoko führte mich ein in die Mediation. 1979 trat ich als Laie in ein christliches Kloster. Zum Zen kam ich über Graf Dürckheim in Rütte. Er empfahl mir, die Martial Arts nicht weiter zu vertiefen und stattdessen meine Fähigkeiten als Psychotherapeut in Verbindung mit musikalischen und poetischen Anlagen zu entwickeln. Den Rat nahm ich intuitiv an; damals wußte ich nicht, ein wie reicher aber auch schwieriger Weg sich da auftat. Nach seinem Tode übte ich im Kloster St. Benedikt, Würzburg, Kontemplation und Zen, später Rinzai-Zen in der Choka Sangha, Steyerberg. Von Hatlapa Roshi wurde ich als Laie ordiniert.
Nach dem Studium der Psychologie und Philosophie arbeitete ich zunächst als angestellter Psychotherapeut. 1989 machte ich mich als Psychotherapeut und Kinder- Jugendlichentherapeut in Köln selbständig. Ich wurde u.a. in Gestalt- und Atemtherapie ausgebildet. Im Laufe der Jahre spezialisierte ich mich auf die Behandlung von Burnout, Akut-Traumata sowie Kopfschmerz und Migräne. Ende 2024 gab ich meine Kassenpraxis auf, zog in den ländlichen Niederrhein und verzichtete auf die Approbationen. Seitdem nenne ich mich nicht mehr 'Psychotherapeut', fühle mich allerdings den ethischen Richtlinien der Psychotherapeutischen Berufsverbände weiterhin verpflichtet. Für therapeutische Behandlungen bin ich formalrechtlich als Heilpraktiker (Psychotherapie) anerkannt.
Musikalisch erlernte ich zunächst das Klarinettenspiel. Später begleitete ich Jugendtheater und -ballett und spielte die Klarinette in Gruppen. 2018 kam die Shakuhachi in mein Leben. Im Shakuhachi-Spiel habe ich keine Meister-Lizenz und werde von meinem Lehrer Dr. Jim Franklin Saihan angeleitet. In absehbarer Zeit könnte ich bei ihm eine Japanische Lehrprüfung ablegen. Die Shakuhachi integriert für mich die Möglichkeiten von Kreativität, Konzentration, Hara-Kraft und, vor allem, der Entwicklung von Erkenntnis und Mitgefühl. Seit mehreren Jahren leite ich Ein- und Weiterführungskurse im Benediktushof und in der Choka-Sangha.