Psychologische Schmerztherapie

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Wenn Schmerzen länger andauern besteht die Gefahr einer Chronifizierung. Das liegt daran, daß Schmerzen mit der Zeit sensibler und stärker wahrgenommen werden. Dabei handelt es sich nicht um Einbildung, sondern um einen körperlichen Vorgang, der schon lange bekannt ist. Chronische Schmerzen sind sehr belastend und einschränkend. Dabei kann Psychologische Schmerztherapie helfen.

Die Behandlung chronischer Schmerzen in meiner Praxis

In der Schmerztherapie gibt es Grundlagen, die den Rahmen meiner Behandlung bilden:

Es besteht eine enge Beziehung zwischen zwischen Schmerz und Muskelanspannung. Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Biofeedback sind integraler Bestandteil einer effektiven Schmerztherapie.

Mentale und Kognitive Methoden führen zu einer Belebung der Selbstwirksamkeit und helfen bei der Überwindung der oft zu beobachtendenTendenz, Tätigkeiten zu vermeiden.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) löst das Schmerzgedächtnis und desensibilisiert die Schmerzempfindungen. Es führt zu einer adaptiven Informationsverarbeitung, die gekennzeichnet ist von neutralen Körperempfindungen, positiven Gedanken, angenehmen Gefühlen und verblassenden belastenden Bildern.

Ich werde oft gefragt, ob eine psychologische Schmerztherapie sich mit einer gleichzeitigen medikamentösen Therapie verträgt. Erfahrungsgemäß gibt es hier keine Probleme. Im Behandlungsverlauf kann häufig die gewohnte Dosierung reduziert werden, was mit dem behandelnden Arzt abzusprechen ist.