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Aus der empirischen Analyse der Tätigkeit von Praktikern lassen sich Handlungsregeln für die Indikation zur Familientherapie ableiten. Zu diesem Ergebnis kommt die vorliegende Arbeit “Indikationskriterien zur Familientherapie” von Thomas Henning. Weder aus den gängigen Theorien noch aus den bisher vorliegenden Experimentalstudien ließen sich solche Handlungsempfehlungen bisher entwickeln. Henning gelingt es durch die Verknüpfung von systematischer Theorie mit Erfahrung aus der Praxis erstmals, die Gültigkeit von Handlungsregeln zu begründen. Die impliziten Modelle der bisherigen Indikationsforschung werden kritisch analysiert, die
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Erfahrung von Praktikern in einer aufeinander abgestimmten Serie von Erhebungen systematisch zusammengetragen und daraus Orientierungshilfen für die Praxis der Indikation abgeleitet.
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen nicht nur die praktische Relevanz der Indikationsfrage, sondern verknüpfen auch Therapieziele, Diagnose- und spezifische Entscheidungskriterien zu einem therapeutischen Indikationsprozeß. Damit werden dem Praktiker wie dem Studierenden Orientierungshilfen zur Planung oder Supervision therapeutischer Entscheidungen an die Hand gegeben.
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Das Buch ist inzwischen vergriffen. Auszugsweise ist es hier als PDF-Datei herunterzuladen (1,6 MB). Als Originaldruck können Sie es beim Autor für 19,50 € zzgl. 2,50 € Versandkosten beziehen.
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